{"id":47,"date":"2012-10-19T12:09:01","date_gmt":"2012-10-19T10:09:01","guid":{"rendered":"http:\/\/Die%20Idee%20kam%20auf%20dem%20AckerKuxmann%20\u2013%20D\u00fcngerstreuer%20von%201895%20bis%20heute"},"modified":"2018-09-20T22:28:53","modified_gmt":"2018-09-20T20:28:53","slug":"unternehmen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kuxmann.de\/de\/unternehmen\/","title":{"rendered":"Die Geschichte"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><!--:de--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Idee kam auf dem Acker<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kuxmann \u2013 D\u00fcngerstreuer von <span style=\"text-decoration: underline;\">1895<\/span> bis heute <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas muss doch einfacher und besser gehen\u201c sage sich Heinrich Kuxmann, als er 1894 von Hand D\u00fcnger auf dem Acker seines Vaters streute und feststellen musste, dass es gar nicht so einfach ist, den D\u00fcnger gleichm\u00e4\u00dfig zu verteilen. Von da an gr\u00fcbelte er und war sich sicher, dass er in der n\u00e4chsten Saison den D\u00fcnger nicht mehr von Hand ausbringen w\u00fcrde. Er entwickelte in kurzer Zeit einen D\u00fcngerstreuer, den er bereits im Jahr 1895 zum Patent angemeldet hat. Als waschechter Westfale nannte Kuxmann seine Maschine \u201eWestfalia\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Name war f\u00fcr die Firma Kuxmann f\u00fcr D\u00fcngerstreuer bis ca. 1970 gesch\u00fctzt. Der Name Westfalia war in der beginnenden Industrialisierung bei Erfindern und Fabrikanten sehr beliebt. Obwohl die Unternehmen nichts miteinander zu tun hatten und sich die wenigsten kannten, gibt es bis heute noch Firmen und Produkte unter dem Namen \u201eWestfalia\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDas Einzige, was diese gemein haben ist der gute Name, die Fortschrittlichkeit und die hohe Qualit\u00e4t, weil innovative Westfalen dahinter standen und stehen\u201c sagt der Urenkel des Firmengr\u00fcnders Sebastian Kuxmann. Bereits der erste Westfalia D\u00fcngerstreuer zeichnete sich dadurch aus, dass sowohl trockener als auch schmierender oder teigartiger D\u00fcnger gleichm\u00e4\u00dfig ausgetragen werden konnte. Dies lag an dem neuartigen Streumechanismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Endloskette mit speziellen <span style=\"text-decoration: underline;\">schr\u00e4g gestellten<\/span> Streufingern bef\u00f6rdert den D\u00fcnger aus einem Schlitz an der R\u00fcckseite des Streubeh\u00e4lters auf den Acker. Im Gegensatz zu Holzwalzen und Streusieben, die von den anderen Herstellern eingebaut wurden,\u00a0 gibt es beim Kuxmann-Sreumechanismus kein Aufquellen oder Verstopfen. Die Streuarbeit mit dem Westfalia D\u00fcngerstreuer ist stets gleich. Daf\u00fcr \u00fcbernimmt laut Prospekt von 1927 \u201edie Firma jede Garantie\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kuxmann baute den D\u00fcngerkasten aus Holz und vermied damit weitgehend eine Besch\u00e4digung durch \u00e4tzenden D\u00fcnger. Die Kettengelenke der verwendeten \u201eGoliath-Kette\u201c und \u201eKuxmann-Kette\u201c kommen mit dem D\u00fcnger nicht in Ber\u00fchrung. Die Ketten haben im Gelenkdorn eine Schmierkammer. Die patentierte Kuxmann-Kette wurde sogar als selbstreinigend angepriesen. Lt. Betriebsanleitung sollten die Ketten zur Reinigung in Jauche gelegt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Westfalia D\u00fcngerstreuer fanden wie im Prospekt steht \u201ein allen Kulturstaaten\u201c ihre Abnehmer. Bereits 1927 waren 120 000 Westfalia ausgeliefert. <span style=\"text-decoration: underline;\">Das Werk in Bielefeld suchte mehr Kundenn\u00e4he<\/span> . Daher wurden <span style=\"text-decoration: underline;\">Niederlassungen<\/span> in den schlesischen Orten Schneidem\u00fchl und Sagan sowie im Englischen Huntingdon gegr\u00fcndet. Auch in Frankreich, Polen und Tschechien bauten sieben Fabriken die \u201eWestfalia\u201c nach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kuxmann lieferte die Streuer f\u00fcr alle Betriebsgr\u00f6\u00dfen. Das Angebot reichte von der f\u00fcr Kuh- und Pferdezug konzipierten einsp\u00e4nnigen \u201eStandard\u201c bis zur 4-Meter breiten \u201eExtra\u201c f\u00fcr Traktoren. Im Schlepperzug wurden mittels breiten Vorkarren bis zu drei Streumaschinen nebeneinander geh\u00e4ngt, was Arbeitsbreiten von bis zu zw\u00f6lf Metern erm\u00f6glichte. Um die breiten Maschinen auf den engen Stra\u00dfen zu fahren, konnten die Streuer in Langfahrstellung umgebaut werden und \u2013 \u00e4hnlich wie die breiten M\u00e4heinheiten bei modernen M\u00e4hdreschern \u2013 f\u00fcr den Stra\u00dfentransport angeh\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kuxmann Streuer trugen ihren Teil zur Landgewinnung in Holland bei. Bei der Trockenlegung der Z\u00fcdersee und Seudersee verteilten die gro\u00dfen Kuxmann-Streuer hinter riesigen Raupenschleppern Unmengen an Kalk.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den D\u00fcngerstreuern baute Kuxmann auch Kartoffelroder, die den Landwirten die Kartoffelernte sehr erleichterte sowie R\u00fcckezangen und Transportmittel f\u00fcr die Forstwirtschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Bielefeld typisch baute man auch Fahrr\u00e4der und N\u00e4hmaschinen. W\u00e4hrend des Krieges sollte in der Bielefelder Firma Munition gefertigt werden. Doch bevor die Produktion anlief wurde das Werk durch einen direkten Bombenangriff zerst\u00f6rt. Die Au\u00dfenniederlassungen wurden geschlossen oder liquidiert. Nach dem Krieg wurde in Bielefeld die Produktion von Streuern wieder aufgenommen. Auch andere Produkte wurden sehr erfolgreich gefertigt. Heute konzentriert sich Rainer Kuxmann, der seit 1976 mit seiner Frau Ursula die Firma in Dritter Generation f\u00fchrt auf das Gesch\u00e4ft, das seinem Urgro\u00dfvater 1894 auf dem Acker in den Sinn kam: Die Produktion von Streuern. Vollelektronisch gesteuerte Gro\u00dffl\u00e4chenstreuer mit einem Fassungsverm\u00f6gen von bis zu 16 m\u00b3 und einer Streubreite von 12 &#8211; 36 Metern werden von Rainer Kuxmann entwickelt und in die ganze Welt verkauft.\u00a0 &#8211; <em>Wilfried Gehr<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><em><b>Vergleichstabelle Kuxmann Streuer, bis 2007<\/b><\/em><\/h3>\n<table border=\"0\" width=\"735\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"132\"><\/td>\n<td width=\"113\">Kuxmann Westfalia Standard 1895<\/td>\n<td width=\"94\">Kuxmann Westfalia Extra 1927<\/td>\n<td width=\"108\">Kuxmann Kurier Model 418 2007<\/td>\n<td width=\"109\">Kuxmann Kurier Model 419 2007<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"132\">Streubreite in mm<\/td>\n<td width=\"113\">15000<\/td>\n<td width=\"94\">40000<\/td>\n<td width=\"108\">12000<\/td>\n<td width=\"109\">36000<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"132\">Bespannung<\/td>\n<td width=\"113\">einsp\u00e4nnig<\/td>\n<td width=\"94\">Zweisp\u00e4nnig oder Traktor<\/td>\n<td width=\"108\">Traktor ab 70 PS<\/td>\n<td width=\"109\">Traktor ab 120 PS<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"132\">Streumittelbeh\u00e4lter in Liter<\/td>\n<td width=\"113\">120<\/td>\n<td width=\"94\">360<\/td>\n<td width=\"108\">5200<\/td>\n<td width=\"109\">10000<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"132\">Gewicht in KG<\/td>\n<td width=\"113\">295<\/td>\n<td width=\"94\">710<\/td>\n<td width=\"108\">2000<\/td>\n<td width=\"109\">3000<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><!--:--><!--:en--><\/p>\n<p><!--:--><\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-47","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kuxmann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/47"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kuxmann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kuxmann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kuxmann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kuxmann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kuxmann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/47\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kuxmann.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}